Freie Hansestadt Bremen

Internationale FuI-Kooperationen

Die Internationalisierung von Wissenschaft nimmt an den bremischen Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen einen hohen Stellenwert ein. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes kooperieren mit zahlreichen Partnern weltweit. Schwerpunktregionen sind Europa und China bzw. Ostasien. Alle Hochschulen haben Internationalisierungsstrategien entwickelt. Ziel ist es, die im Laufe der Zeit entstandenen vielfältigen Kooperationen in Forschung, Lehre und Transfer stärker zu profilieren und strategisch zu bündeln.

In den vergangenen Jahren ist der Anteil der Bildungsausländerinnen und -ausländer unter den Bremer Studierenden stark gewachsen, Bremen nimmt eine Spitzenposition im Ländervergleich ein.

Die großen Erfolge der bremischen Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen wurden im jüngst ausgelaufenen EU-Rahmenprogramm Forschung und Innovation Horizont 2020 fortgesetzt. Seit Beginn der Laufzeit 2014 wurden rund 186 Mio. Euro an Projektmitteln in 380 Projektbeteiligungen (darunter 49 in koordinierender Funktion) akquiriert (Stand: Juni 2021). Bremische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhielten eine hohe Anzahl an internationalen Auszeichnungen, darunter sechs European Research Council (ERC) Advanced Grants (2013–2019), sechs ERC Starting Grants (2013–2019) sowie sechs ERC Consolidator Grants (2013–2019).

Das Land Bremen strebt an, die bisherigen Erfolge im aktuellen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont Europa und beim Europäischen Forschungsrat fortzusetzen und nach Möglichkeit auszubauen. Hierzu hat das Land im Rahmen des Wissenschaftsplans 2025 eine anteilige Ko-Finanzierung eingerichtet, um die grenz- und sektorübergreifende Mobilität exzellenter Nachwuchsforscherinnen und -forscher im Rahmen der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen in Horizont Europa stärker zu unterstützen. Es werden anteilig Kosten durch das Land übernommen, die nicht durch die Pauschalförderung der Förderlinie abgedeckt werden. Durch die finanzielle Unterstützung des Landes werden auch die im Rahmenkodex für gute Beschäftigungsverhältnisse festgelegten Grundsätze konsequent umgesetzt und mit der Gewinnung exzellenter Nachwuchsforscherinnen und -forscher wird die Sichtbarkeit des Standorts weiter erhöht.

Die Universität Bremen war mit ihrem europäischen Netzwerk im Wettbewerb der EU-Kommission im ersten Pilotverfahren erfolgreich. Sie baut seit September 2019 mit den Young Universities for the Future of Europe (YUFE) eines der ersten Europäischen Hochschulnetzwerke auf. Der YUFE-Allianz gehören neben der Universität Bremen die Universitäten von Maastricht, Antwerpen, Carlos III Madrid, Eastern Finland, Essex, Roma Tor Vergata, Torun, Rijeka und Zypern sowie vier nicht-universitäre Partnerinstitutionen an. YUFE steht für einen radikalen Wandel in der Hochschulbildung mit dem Ziel, eine junge, nicht-elitäre, offene und integrative europäische Universität zu etablieren und dabei durch innovatives und interdisziplinäres Denken in Forschung und Lehre zu überzeugen. YUFE wird gefördert von der EU, dem DAAD sowie der Senatorin für Wissenschaft und Häfen des Landes Bremen.

3,01
Prozent
Anteil der Ausgaben für FuE am BIP 2019
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
1,23
Prozent
Anteil der Ausgaben für FuE am BIP im Staatssektor 2019
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
0,79
Prozent
Anteil der Ausgaben für FuE am BIP im Hochschulsektor 2019
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
0,99
Prozent
Anteil der Ausgaben für FuE am BIP im Wirtschaftssektor 2019
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
307
Promotionen im Jahr 2020
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
180
Patentanmeldungen je 1 Mio. Einwohner im Jahr 2020
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
3,9
Prozent
Gründungsrate in den FuE-intensiven Industrien 2018–2020
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
5,2
Prozent
Gründungsrate in den wissensintensiven Dienstleistungen 2018–2020
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
50.673
Euro
Bruttoinlandsprodukt je Einwohner 2021
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen