Niedersachsen

Cluster und Netzwerke

Forschungs- und Innovationsverbünde sind Instrumente, die dem Land zur Verfügung stehen, um Forschung und Entwicklung miteinander zu verknüpfen. Wesentlicher Bestandteil bei Ausschreibungen ist, dass diese offen für Partner aus der Industrie sind.

Für die Cluster- und Netzwerkförderung bedarf es Entscheidungsgrundlagen, Wissensbasen und Formate, die das Innovationszentrum Niedersachsen (IZ) vorhält, unterstützt oder erarbeitet. Ziel ist dabei ein enger Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Darüber hinaus ist das IZ Ansprechpartner für Zukunftstechnologien.

Das Management sowie die Qualifizierung und Weiterentwicklung von Innovationsnetzwerken wird mit Mitteln aus dem EFRE unterstützt.

Mit der Gründung des Quantum Valley Lower Saxony (QVLS) im Jahr 2021 haben sich die Leibniz Universität Hannover (LUH), die Technische Universität Braunschweig, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), das Albert-Einstein-Institut der Max-Planck-Gesellschaft sowie das DLR-Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik (DLR-SI) und der Medizintechnikkonzern Sartorius zu einem Konsortium zusammengeschlossen. Ziel des aktuellen Projekts QVLS-Q1 ist es, bis Ende 2025 einen Quantencomputer auf der Basis von Ionenfallen zu realisieren. Diese Technologie wird derzeit als einer der weltweit vielversprechendsten Ansätze für skalierbare Quantencomputer angesehen. Für den Bau wird die niedersächsische Forschungs-Expertise mit Ingenieurinnen und Ingenieuren und der Industrie gebündelt und somit die gesamte Wertschöpfungskette abgebildet. Zusätzlich wurde Ende 2020 der Verein QVLS e. V. gegründet, der die Zusammenarbeit aller Interessierten aus den Bereichen Lehre, Forschung, Innovation und Forschungstransfer in die Wirtschaft im Feld der Quantentechnologie koordiniert.

Mit dem neuen Institute for Biomedical Innovation (IBI) sollen ab 2022 die existierenden Stärken der Metropolregion Hannover-Göttingen-Braunschweig in den Schwerpunktbereichen Infektionsmedizin, Organreparatur und Neurowissenschaften zusammengeführt werden. Kernziel ist die möglichst rasche Überführung von Forschungsergebnissen in neue Verfahren, aber auch innovative Formate wie digitale Public-Health-Anwendungen. Das IBI wird die Innovationskraft in der Biomedizin stärken und eine neue Gründungsdynamik entfachen und dauerhaft verankern.

3,14
Prozent
Anteil der Ausgaben für FuE am BIP 2019
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
0,35
Prozent
Anteil der Ausgaben für FuE am BIP im Staatssektor 2019
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
0,56
Prozent
Anteil der Ausgaben für FuE am BIP im Hochschulsektor 2019
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
2,24
Prozent
Anteil der Ausgaben für FuE am BIP im Wirtschaftssektor 2019
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
2.102
Promotionen im Jahr 2020
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
400
Patentanmeldungen je 1 Mio. Einwohner im Jahr 2020
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
2,3
Prozent
Gründungsrate in den FuE-intensiven Industrien 2018–2020
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
4,1
Prozent
Gründungsrate in den wissensintensiven Dienstleistungen 2018–2020
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39.401
Euro
Bruttoinlandsprodukt je Einwohner 2021
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