Freie und Hansestadt Hamburg

Cluster und Netzwerke

Mit der Regionalen Innovationsstrategie (RIS) – „Mit Innovation gemeinsam für eine lebenswerte Stadt“ – will Hamburg zukunftsweisende Impulse setzen. Unter Einbeziehung vieler Akteure und Akteurinnen aus verschiedenen Bereichen wird mit der RIS u. a. das Ziel verfolgt, innovative und nachhaltige Lösungen für drängende gesellschaftliche Fragen zu finden. Ihren Schwerpunkt setzt die Innovationsstrategie dabei auf die fünf Zukunftsthemen Gesundheit, Klima und Energie, Mobilität, Data Science und Digitalisierung, Materialwissenschaften und Neue Materialien. Neben dem klassischen Technologietransfer wird auch auf soziale, kulturelle und gesellschaftliche Innovationen fokussiert.

Im Rahmen der RIS wird es u. a. darum gehen, Wissenschaft und Wirtschaft intensiver zu vernetzen, Transferprojekte auszubauen sowie Wissenschaft und Forschung innovativ zu entwickeln.

Zu den Maßnahmen zählen der Ausbau von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, der Aufbau einer Landesinnovationsförderung, die Investition in Forschungsinfrastrukturen, der Ausbau der Förderprogramme der Investitions- und Förderbank Hamburg (IFB) sowie die Etablierung neuer Vernetzungsformate für Forschung und Industrie.

Eine wichtige Basis der Hamburger Innovationspolitik bilden die Hamburger Wirtschaftscluster Life Sciences, Logistik, Luftfahrt, Medien und IT, Erneuerbare Energien, Gesundheitswirtschaft, Kreativwirtschaft sowie Maritime Wirtschaft, die im Sinne einer Smart Specialisation Strategy agieren. Geplant ist darüber hinaus der Aufbau eines Wasserstoffclusters unter dem Dach des Clusters Erneuerbare Energien.

Mit der neu aufgesetzten Landesinnovationsförderung sollen darüber hinaus gezielt Innovationsschwerpunkte im Bereich der Wissenschaft ausgebaut werden. So wird das Land zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen, um den Aufbau von Wissenschaftsclustern zu ermöglichen. Ergänzend zu den Wirtschaftsclustern und aufbauend auf exzellenten Wissenschaftsbereichen mit hohem Transferpotenzial soll ein wirtschaftliches Innovationsökosystem aus Start-ups, Technologiezentren, Unternehmens-Dependancen und Transfereinrichtungen von überregionaler Bedeutung etabliert werden. Als aussichtsreiche Themenfelder für mögliche Wissenschaftscluster stehen derzeit die Bereiche Strukturbiologie, Materialforschung und Klima im Fokus.

Ein weiteres wichtiges Element der Hamburger Innovationspolitik ist der Ausbau von vier Forschungs- und Innovationsparks. Diese werden schon seit 2011 mit dem Ziel entwickelt, mehr anwendungsorientierte Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft zu ermöglichen. Dazu gehören u. a. das Technologiezentrum EnergieCampus in Bergedorf, die Science City Hamburg Bahrenfeld, der Startup-Port@TUHH, der Hamburger Innovation-Port und der Cross Innovation Hub im Harburger Binnenhafen sowie das Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung in Finkenwerder, mit dem eine gemeinsam von Industrie, KMU, DLR und verschiedenen Hochschulen betriebene Luftfahrt-Forschungsplattform geschaffen wurde.

2,18
Prozent
Anteil der Ausgaben für FuE am BIP 2019
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
0,38
Prozent
Anteil der Ausgaben für FuE am BIP im Staatssektor 2019
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
0,58
Prozent
Anteil der Ausgaben für FuE am BIP im Hochschulsektor 2019
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
1,22
Prozent
Anteil der Ausgaben für FuE am BIP im Wirtschaftssektor 2019
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
955
Promotionen im Jahr 2020
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
340
Patentanmeldungen je 1 Mio. Einwohner im Jahr 2020
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
4,3
Prozent
Gründungsrate in den FuE-intensiven Industrien 2018–2020
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
4,3
Prozent
Gründungsrate in den wissensintensiven Dienstleistungen 2018–2020
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen
68.483
Euro
Bruttoinlandsprodukt je Einwohner 2021
Weitere Indikatoren im Online-Angebot Länder in Zahlen