Freie und Hansestadt Hamburg

Die erfolgreiche Kooperation Hamburger Hochschulen mit einer Vielzahl renommierter außeruniversitärer Forschungseinrichtungen weiter zu stärken, ist ein zentrales Ziel der Hamburger Wissenschaftspolitik. Aufgrund seiner hervorragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, einzigartiger Forschungsinfrastrukturen – und nicht zuletzt durch die Einwerbung von vier Exzellenzclustern und die Auszeichnung der Universität Hamburg als Exzellenzuniversität – verfügt der Wissenschaftsstandort Hamburg über eine erstklassige Forschungslandschaft mit einem gleichermaßen breiten wie fachlich fokussierten Spektrum an Schwerpunkten. Diese für Wissenschaft und Forschung hervorragenden Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln und dabei kontinuierlich aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aufzugreifen ist ebenso Ziel der Wissenschaftspolitik des Landes wie der Transfer der Forschungsergebnisse in Wirtschaft und Gesellschaft.

Daten & Fakten

Indikatoren Forschung und Entwicklung
FuE-Ausgaben 2,15 % (Anteil am BIP; 2017)
Promotionen 535 je 1 Mio. Einwohner (2018)
Patentanmeldungen 470 je 1 Mio. Einwohner (2018)

Strukturindikatoren
Bruttoinlandsprodukt (BIP) 64.771 Euro je Einwohner (nominal; 2018)
Einwohner 1,84 Mio. Einwohner (2018)

Quellen:
Statistisches Bundesamt, Deutsches Patent- und Markenamt, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder

Mehr zur Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik

Dabei finden u. a. die Empfehlungen des mit Expertinnen und Experten besetzten MINT-Forschungsrats Berücksichtigung, der 2018 u. a. die Förderung von vier Zukunftsclustern empfohlen hat. Damit möchte das Land Hamburg die Erforschung von Infektionen, Materialsystemen, luftgestützter urbaner Mobilität und wissenschaftlichen Rechnens voranbringen. Auch die Empfehlungen des Wissenschaftsrats (WR) zur Weiterentwicklung der Friedens- und Konfliktforschung (2019) werden Grundlage sein, um dieses in Hamburg starke Forschungsfeld weiter zu stärken.

Mit der Modernisierung der Forschungsinfrastruktur verfolgt Hamburg das Ziel, den Anforderungen an hochkompetitive Forschung ebenso gerecht zu werden wie denjenigen zeitgemäßen Lehrens und Lernens. Exemplarisch hierfür steht der Aufbau des Forschungscampus Science City Bahrenfeld, durch den die interdisziplinäre Kooperation zwischen Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen in Forschung, Lehre und Transfer gestärkt wird.

Hamburg zielt zudem darauf ab, die Digitalisierung in ihren verschiedenen Dimensionen voranzubringen: in ihren wissenschaftlichen Grundlagen, in Bezug auf ihre politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen, als Erweiterung möglicher Lehrformate wie auch als Methode zur Optimierung des Forschungsdatenmanagements.