Thüringen

Das Wissenschaftssystem in Thüringen

Thüringen verfügt mit seinen Hochschulen und Forschungseinrichtungen über eine ausdifferenzierte und leistungsfähige Wissenschaftslandschaft.

Im Zentrum des Thüringer Wissenschaftssystems stehen die Thüringer Hochschulen:

  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Technische Universität Ilmenau
  • Bauhaus-Universität Weimar
  • Universität Erfurt
  • Fachhochschule Erfurt
  • Ernst-Abbe-Hochschule Jena
  • Hochschule Nordhausen
  • Hochschule Schmalkalden
  • Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
  • Duale Hochschule Gera-Eisenach

Hinzu kommen die Verwaltungsfachhochschule Gotha und die private SRH Hochschule für Gesundheit Gera.

In der Hochschulstrategie Thüringen 2020 wurde das Leitziel formuliert, Thüringen als Wissens- und Wissenschaftsland mit starken Hochschulen und leistungsfähigen Forschungseinrichtungen fest im nationalen und internationalen Wettbewerb zu etablieren. Die Hochschulen des Landes sollen als leistungsfähiges, komplementäres und vollständiges Gesamtsystem weiterentwickelt werden. Sie werden als Wachstumskerne des Landes gestärkt, die gezielt Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland anziehen, an Thüringen binden und damit Fachkräfte für die Wirtschaft sichern. Schließlich werden die Hochschulen als Treiber von Wissenstransfer und technologischer sowie sozialer Entwicklung begriffen und eng mit außeruniversitärer Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft verflochten.

Um die Leistungsfähigkeit der Hochschulen des Landes stetig auszubauen und ihnen längerfristige Planungssicherheit zu gewährleisten, wurde mit den Hochschulen für die Jahre 2016 bis 2019 eine Rahmenvereinbarung ausgehandelt. Die Mittel für die Hochschulen werden in der Laufzeit der Rahmenvereinbarung IV jährlich um 4 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Insgesamt sichert die Landesregierung den Hochschulen von 2016 bis 2019 Finanzzuweisungen in Höhe von rund 1,69 Mrd. Euro zu. Für den Hochschulbau stehen weitere 40 Mio. Euro pro Jahr zur Verfügung. Auf dieser Basis wurden mit jeder Hochschule Ziel- und Leistungsvereinbarungen abgeschlossen, in denen überprüfbare Ziele und Leistungen für die jeweilige Hochschule festgelegt wurden.

Thüringen ist sich des Potenzials seiner jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bewusst und auf qualifizierten akademischen Nachwuchs angewiesen. Entsprechend den neuen hochschulrechtlichen Möglichkeiten haben die Universitäten zeitgemäße Karrieremodelle für den wissenschaftlichen Nachwuchs entwickelt und setzen diese um.

Durch die für das Jahr 2018 geplante Novelle des Thüringer Hochschulgesetzes sollen den Hochschulen u. a. neue rechtliche Rahmenbedingungen gegeben werden. Die bewährten Mechanismen der Hochschulplanung und -steuerung werden beibehalten.

Die Thüringer Hochschulstruktur wird durch eine leistungsstarke außeruniversitäre Forschungslandschaft ergänzt, darunter sechs Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, drei Max-Planck-Institute, fünf Leibniz-Institute bzw. -Institutsteile, zwei Institute von Helmholtz-Zentren und vier Landesforschungseinrichtungen.

Acht wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen, die sich besonders stark am FuE-Bedarf der Thüringer Wirtschaft ausrichten, vervollständigen die Thüringer Forschungslandschaft. Zusammengeschlossen sind diese acht Einrichtungen im Forschungs- und Technologieverbund Thüringen sowie der Zuse-Gemeinschaft.

Dieses Bild zeigt Standorte der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Thüringen

* Die Anzahl der Standorte der Hochschulen und Forschungseinrichtungen umfasst neben den Hauptstandorten auch die weiteren im Bundesland vorhandenen Standorte, z. B. Nebenstandorte einer außeruniversitären Forschungseinrichtung.
Datenbasis: Hochschulen – Hochschulrektorenkonferenz Stand 01/2018; Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Bundes- und Landeseinrichtungen mit FuE-Aufgaben – Eigenangaben der Einrichtungen und Länder. Geobasisdaten: © EuroGeographics bezüglich der Verwaltungsgrenzen.

BMBF

Forschungs- und Technologieförderung

Bereits im Jahr 2007 beschloss die Thüringer Landesregierung eine einheitliche und ressortübergreifende Forschungsstrategie. Sie wird seitdem fortgeschrieben und bildet die Grundlage für die Entscheidung über die Förderung von Forschungsprojekten. Seit 2015 wird sie ergänzt durch die Regionale Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung für Thüringen – RIS3 Thüringen.

Die Forschungsstrategie folgt zwei Prioritäten:

Zum einen werden bestehende Schwerpunkte, die insbesondere durch Förderung in nationalen Programmen ausgewiesen sind, so ausgebaut, dass ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit gesichert und erhöht wird. Dabei werden institutionenübergreifende Strukturen geschaffen, die neben dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn auch der Qualifikation des wissenschaftlichen Nachwuchses dienen.

Zum anderen werden innovative Projekte in folgenden Schwerpunktfeldern gefördert:

  • kultureller und sozialer Wandel
  • Medien und Kommunikation
  • Gesundheitsforschung und Medizintechnik
  • Mikrobiologie und Biotechnologie
  • optische Technologien, Photonik
  • Mikro- und Nanotechnologien, Mikroelektronik
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Werkstoffe und Produktionstechnologien
  • Umwelt- und Energietechnik, Infrastruktur

Als Instrumente dienen hierfür:

  • das Landesprogramm ProExzellenz
  • die Richtlinie zur Förderung der Forschung
  • die Richtlinie zur Förderung von Forschung, Technologie und Innovation (FTI)
  • die FuE-Personalrichtlinie

Das Landesprogramm ProExzellenz für Forschung, Innovation und Nachwuchs existiert seit 2009 und fördert in seiner zweiten Auflage seit 2014 Forschungsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 20 Mio. Euro. Bis 2020 werden langfristig Forschungsleistungen unterstützt, die geeignet sind, die Forschungslandschaft strukturell zu stärken und Kompetenzzentren weiter aufzubauen. Das Programm zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit und die nationale wie internationale Attraktivität der Thüringer Universitäten durch zukunftsgerichtete Profilierungskonzepte sowie die Berufung exzellenter Kandidaten zu stärken.

Über die Richtlinie zur Förderung der Forschung wird durch die Förderung von Geräteinfrastruktur und wissenschaftlichen Forschungsvorhaben der nachhaltige Ausbau von Forschungsschwerpunkten unterstützt. Ziel ist dabei insbesondere, die Anschluss- und Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in nationalen und internationalen Programmen zu erhöhen. Auch Vorhaben, die durch anerkannte Drittmittelgeber wie die DFG, die Bundesministerien oder die Europäische Union gefördert werden, können durch die notwendige Kofinanzierung oder Förderung der Erstausstattung unterstützt werden, soweit die Einrichtung hierzu nicht selbst in der Lage ist. Auf der Grundlage dieser Richtlinie wird, da sie insbesondere der Umsetzung der RIS3 Thüringen dient, überwiegend Geräteinfrastruktur in den Spezialisierungsfeldern

  • industrielle Produktion und Systeme
  • nachhaltige und intelligente Mobilität und Logistik
  • gesundes Leben und Gesundheitswirtschaft
  • nachhaltige Energie und Ressourcenverwendung

und im Querschnittsfeld

  • Innovations- und Kommunikationstechnologien, innovative und produktionsnahe Dienstleistungen

gefördert. Hierfür stehen in der aktuellen Strukturfondsperiode bis 2020 rund 50 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Mitteln des Freistaats Thüringen zur Verfügung.

Die Forschungsförderung wird durch Instrumente der Technologie- und Innovationsförderung erweitert. Der Adressatenkreis erweitert sich dabei um Unternehmen und wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen. Bis 2020 stehen zur Umsetzung der Richtlinie zur Förderung von Forschung, Technologie und Innovation rund 200 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Mitteln des Freistaats Thüringen zur Verfügung. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, Innovationsgutscheine und wirtschaftsnahe Infrastruktur. Die geförderten Maßnahmen konzentrieren sich auf die Themenfelder der RIS3 Thüringen. Zuwendungen auf der Grundlage dieser Richtlinie sollen insbesondere durch Wissens- und Technologietransfer die Innovationen in der Wirtschaft, vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), steigern.

Der Förderung von Personal in Forschung und Entwicklung dient die FuE-Personalrichtlinie. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Operationellen Programm 2014–2020 (30 Mio. Euro) und des Freistaats Thüringen (7,5 Mio. Euro) mit dem Ziel, KMU sowie Forschungseinrichtungen bei ihrer Innovationstätigkeit zu unterstützen. Die Intention ist dabei, den Rückstand Thüringens bezüglich der FuE-Intensität gegenüber dem Durchschnitt der deutschen Länder abzubauen, das vorhandene Personal für Innovationen in Thüringer Unternehmen zu erhalten, möglichst jedoch das Personal im FuE-Sektor zu erhöhen.

Cluster- und Netzwerkförderung

Für das Land sind Cluster wirtschafts- und regionalpolitisch bedeutsam, da sie Wertschöpfung und Beschäftigung befördern. Eine zentrale Rolle bei der Clusterentwicklung spielen die spezifischen Cluster- und Netzwerkorganisationen. Sie bringen in den jeweiligen Clustern/Branchen Wirtschaft und Forschung zusammen, treiben Technologietransfer und Innovationen voran und tragen zur Profilbildung im Freistaat bei.

So haben sich bisher in Thüringen verschiedene Cluster und Netzwerke herausgebildet. Während einige von ihnen über die Jahre zu stabilen Strukturen gewachsen sind, befinden sich andere in noch frühen Stadien der Entwicklung. Diese Strukturen gilt es weiter zu stärken.

Ziel ist es dabei insbesondere, in den Spezialisierungsfeldern und dem Querschnittsfeld der RIS3 Thüringen die Entwicklung besonders leistungsfähiger, innovativer und überregional sichtbarer Cluster zu forcieren. Der Anschubfinanzierung von Cluster-/Netzwerkorganisationen kommt deshalb eine große Bedeutung zu (Richtlinie zur Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur, GRW-Richtlinie).

Das bei der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen eingerichtete übergreifende Thüringer ClusterManagement (ThCM) unterstützt in den Feldern der RIS3 Thüringen die Cluster und Netzwerke insbesondere in deren strategischer Weiterentwicklung, bei der Vernetzung und Zusammenarbeit untereinander sowie bei der Umsetzung gemeinsamer Projekte. Darüber hinaus unterstützt es auch die Akteure bei der Initiierung neuer Verbünde.

Technologietransfer und Gründungsförderung

Mehr als 40 Institute, Hochschulen und Initiativen prägen bereits das Wachstum Thüringens als Wissenschafts- und Innovationsstandort nachhaltig.

Die Landesregierung flankiert den Technologie- und Wissenstransfer durch eine Reihe von abgestimmten Maßnahmen. Dazu zählen die mit den Hochschulen finanzierten Netzwerke zur Förderung und Beratung von Gründungen aus den Hochschulen heraus und zur Patentverwertung.

Die schutzrechtliche Sicherung und Vermarktung des in Hochschulen generierten Wissens ist seit 2002 gesetzliche Aufgabe der Thüringer Hochschulen. Ziel ist es, die Ergebnisse der akademischen Forschung schneller und gezielter in die industrielle Anwendung zu bringen. Die jährlich mit 250.000 Euro entsprechend der zwischen dem Land Thüringen und den Thüringer Hochschulen geschlossenen Rahmenvereinbarung finanzierte PATON-Patentverwertungsagentur (PATON-PVA) unterstützt die Partner des Thüringer Verwertungsverbundes (TVV) bei der Erfüllung dieser Aufgabe und schlägt damit die Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie.

In vom Land gegründeten Innovationszentren werden wissenschaftliche Kompetenzen und angewandte Forschung gemäß konkreten Marktbedürfnissen der Thüringer Wirtschaft gebündelt. Bislang sind drei dieser Zentren gegründet worden:

  • Center for Energy and Environmental Chemistry (CEEC) Jena
  • Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThlMo) Ilmenau
  • Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) Ilmenau

Bis zum Jahr 2020 stehen für den weiteren Aus- und Aufbau von Innovationszentren 35 Mio. Euro (EFRE- und Landesmittel) zur Verfügung.

Zu den Einrichtungen der technologischen Infrastruktur zählen auch die Technologie- und Gründerzentren. Diese Zentren bieten Gründern und jungen Technologieunternehmen attraktive Rahmenbedingungen. Dort kann jungen technologieorientierten bzw. wissensbasierten oder kreativwirtschaftlichen KMU die Kaltmiete für die ersten drei Jahre ab Gründung erlassen werden.

Als erste Anlaufstelle für (innovative) Gründerinnen und Gründer sowie KMU im Freistaat Thüringen dient das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx). Es bündelt die geförderten Beratungs- und Unterstützungsangebote für Gründerinnen und Gründer sowie KMU (one-stop-shop). Dafür arbeiten 18 ThEx-Partner im Verbund und in ganz Thüringen mit weiteren Akteuren zusammen.

ThEx innovativ unterstützt und begleitet speziell innovative Unternehmensgründungen und setzt dabei ebenso neue Impulse für das erfolgreiche Wachsen bestehender Unternehmen. Dafür existieren vielfältige Kooperationen, z. B. mit den Gründungsakteuren im ThEx-Verbund, dem Enterprise Europe Network Thüringen, dem Thüringer Hochschulgründernetzwerk und auch mit anderen Partnern in ganz Deutschland. Darüber hinaus ist ein breites Investoren-, Branchen- und Unterstützernetzwerk vorhanden, um innovative Gründungsprojekte ganzheitlich und zielgerichtet voranzubringen.

Innovative Gründungen sind auch in den der Kreativwirtschaft zuzurechnenden Märkten zu erwarten. Zur Erschließung dieses Potenzials steht mit der Thüringer Agentur für Kreativwirtschaft (ThAK) im Projekt ThEx kreativ eine Servicestelle für Gründungen in diesem wachstumsstarken Wirtschaftsbereich zur Verfügung.

Ein weiterer Baustein zur Förderung von innovativen Gründungen ist die Gründerprämie. Ihr Ziel ist es, innovative und besonders wachstumsträchtige Start-ups in der Vorgründungsphase zu unterstützen. Die Gründerinnen und Gründer erhalten so die Gelegenheit, für bis zu zwölf Monate den Start ihrer Firma konzeptionell und organisatorisch vorzubereiten.

Darüber hinaus zeigt sich, dass vor allem junge, technologieorientierte Gründungen bzw. KMU einen hohen Finanzierungsbedarf haben, aber häufig nicht über ausreichend Eigenkapital verfügen. Mit den Investor Days ist es der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und der bm|t beteiligungsmanagement thüringen gmbh (bm-t) gelungen, die Vernetzung von innovativen Gründungsvorhaben mit Wachstumsunternehmen zu verstärken und deren Finanzierungschancen zu erhöhen.

Seit Ende 2015 hat Thüringen den Einsatz für die Nutzung von Beteiligungskapital zur Finanzierung innovativer Existenzgründungen und KMU nochmals verstärkt. Mit dem Thüringer Start-up-Fonds (TSF) und dem Thüringer WachstumsBeteiligungsFonds (WBF) hat Thüringen dafür gezielt zwei neue Fonds aufgelegt.

Internationale Zusammenarbeit (einschließlich EU)

Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Thüringen streben ihre weitere Internationalisierung an. Die grenzüberschreitende Öffnung von Studium und Lehre wird durch die Schaffung bzw. den Ausbau von englischsprachigen Studiengängen vor allem mit Masterabschlüssen weiter forciert. Durch internationale Hochschulkooperationen sowie die Nutzung von nationalen, europäischen und internationalen Förderprogrammen werden ausländische Lehrkräfte gewonnen. Die Betreuung und Integration ausländischer Studentinnen und Studenten wird durch den Einsatz von Tutoren, die Vernetzung der Betreuungsaktivitäten und -akteure und den Ausbau studienvorbereitender und studienbegleitender (Sprachförder-)Maßnahmen verbessert. 6.607 ausländische Studentinnen und Studenten waren im Wintersemester 2016/2017 an den Thüringer Hochschulen eingeschrieben. Dies entspricht einem Anteil von 13,2 % an der Gesamtzahl der Studierenden in Thüringen.

Ferner arbeiteten 639 ausländische hauptberufliche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Stichtag 1. Dezember 2016 an den Thüringer Hochschulen. Zur Gewinnung qualifizierter ausländischer Graduierter für ein Promotionsstudium und die Postdoc-Phase werden die Graduiertenschulen weiter ausgebaut und verstärkt Betreuungs- und Sprachkursangebote geschaffen.

Die Thüringer Hochschulen unterhalten zum Stichtag 1. Februar 2017 insgesamt 1.567 Kooperationen mit Partnereinrichtungen in 93 Ländern. Die geografischen Schwerpunkte der Internationalisierungsstrategien liegen vorwiegend in Ost- und Südosteuropa, in Nord-, Latein- und Südamerika sowie in Asien und Südostasien. Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Freistaat pflegen mehr als 1.200 Verträge und Kooperationen zu Partnern in 69 Staaten.