Stadtklima im Wandel

Das Bild zeigt einen breiten Fahrradweg in der Innenstadt.

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Ausgedehnte Hitzeperioden, starke Unwetter oder Hochwasser stellen städtische Räume vor große Herausforderungen. Der Klimawandel kann solche Extremwetter begünstigen. Städte brauchen daher leistungsfähige Planungsinstrumente und Stadtklimamodelle zur Anpassung an die veränderten Bedingungen. Solche Maßnahmen stehen mitunter im Konflikt mit anderen Herausforderungen, die sich beispielsweise aus dem Bedarf an Wohnraum und starkem Siedlungsdruck ergeben. In der Fördermaßnahme „Stadtklima im Wandel“ – Urban Climate Under Change [UC]² wird ein neues, innovatives Stadtklimamodell entwickelt, das zukünftig alle relevanten Umweltparameter für einzelne Gebäude abbilden und Planungen simulieren kann. Damit können fachübergreifende Analysen durchgeführt und Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas und der Luftreinhaltung geplant werden. So erhalten Städte ein praxistaugliches Instrumentarium zur Bewältigung heutiger und zukünftiger Klima-bedingungen und Luftbelastungen. Die Maßnahme startete Mitte 2016 und umfasst 30 Teilprojekte zu Modellentwicklung, Evaluierung und Nutzertauglichkeit.