Kurzdarstellungen und Adressen der FuE-Einrichungen

Von der Akademie der Wissenschaften in Hamburg bis zum Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig – in Deutschland wird an über 600 Einrichtungen außerhalb der Wirtschaft geforscht. Hier geht es zum Überblick über die Einrichtungen samt Kurzprofil, Nebenstandorten und Adressen.

Wissenschaft, Forschung und Innovation sind entscheidende Faktoren für die internationale Wettbewerbsfähigkeit, die gesellschaftliche Entwicklung und den wirtschaftlichen Wohlstand eines Landes. Deutschland zählt zu den innovativsten Volkswirtschaften und Gesellschaften weltweit. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet die thematische, institutionelle und geografische Vielfalt der FuE-Organisationen und -Einrichtungen, die von zahlreichen Institutionen und Akteuren getragen werden.

Im Organisationenband werden über 650 Einrichtungen dargestellt, die in Deutschland außerhalb der Wirtschaft und der Hochschulen Forschung und Entwicklung betreiben.

Der Organisationenband greift die im Hauptband eingeführte Unterscheidung der Akteursgruppen des deutschen FuI-Systems auf und gliedert sich in vier Teile. Kapitel 1 stellt die außeruniversitären Forschungseinrichtungen vor (Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V., Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e. V., Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V., Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V., Akademien der Wissenschaften sowie weitere Einrichtungen). Kapitel 2 widmet sich den staatlichen Forschungseinrichtungen mit Fokus auf FuE-Einrichtungen des Bundes und der Länder. Hier finden Forschungseinrichtungen der Länder Eingang, die zu mindestens 50 % vom jeweiligen Bundesland grundfinanziert werden. Forschungseinrichtungen, die zu einer der vier großen Forschungsorganisationen (Fraunhofer, HGF, Leibniz-Gemeinschaft, MPG) in Kapitel 1 gehören, sind hier nicht erneut aufgeführt. Kapitel 3 richtet den Blick auf FuE-unterstützende Organisationen und Einrichtungen. Archive, Bibliotheken, Museen und vergleichbare Einrichtungen bleiben unberücksichtigt, sofern sie nicht Teil der Leibniz-Gemeinschaft sind. Abschließend listet Kapitel 4 alle beschriebenen Organisationen und Einrichtungen in alphabetischer Reihenfolge auf.

Die Institutsprofile umfassen eine Kurzbeschreibung der Forschungsschwerpunkte und Tätigkeitsfelder und nennen den Sitz, die Webseite sowie die Anzahl der Beschäftigten der jeweiligen Einrichtung. Die Profile wurden in Eigenverantwortung von den jeweiligen Einrichtungen und Organisationen verfasst. Eine weitere Überprüfung der Angaben erfolgte nicht. Addressdaten der Einrichtungen können über die Webseite des Bundesberichts Forschung und Innovation abgerufen werden.

Entwicklungen im Berichtszeitraum

Die Landschaft der FuE-durchführenden und FuE­unterstützenden Organisationen und Einrichtungen zeichnet sich durch eine hohe Kontinuität aus. Dies ist u. a. in der langfristig orientierten institutionellen Förderung des Bundes begründet.

Im Berichtszeitraum sind bestehende Organisationen und Einrichtungen weiterentwickelt und ausgebaut worden. Inhaltliche und organisatorische Anpassungen führten zu Änderungen der Namen einzelner FuE-Einrichtungen. Diese Änderungen sind in der jeweiligen Darstellung berücksichtigt.

Die Weiterentwicklung des deutschen Forschungs­- und Innovationssystems zeigte sich in den vergangenen zwei Jahren auch in der Gründung neuer FuE-durchführender und -unterstützender Organisationen und Einrichtungen. Zu den Institutsneugründungen in Deutschland zählen:

  • Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV (2016)
  • Fraunhofer-Einrichtung für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP (2017)
  • Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM (2017)
  • Die Fraunhofer-Einrichtung für Polymermaterialien und Composite PYCO wurde im Jahr 2016 als Forschungsbereich in das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP (Potsdam-Golm) integriert.
  • Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) (2017)
  • Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) (2017)
  • Leibniz-Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS) (2017)
  • Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO) (2017)
  • Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur –Simon Dubnow (DI) (2018)
  • Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien (IWT) (2018)
  • Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft – Das Deutsche Internet-Institut (2017)