Kunststoffe in der Umwelt

Auf dem Bild sieht man einen Stein-Strand mit viel Plastikmüll.

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Welches Ausmaß hat gegenwärtig die weltweite Plastikverschmutzung, was sind ihre Ursachen und Wirkungen? Diesen Fragen geht der neue Forschungsschwerpunkt Plastik in der Umwelt des BMBF nach. Im Rahmen der Leitinitiative Green Economy fördert das BMBF innovative Forschung, die dazu beiträgt, diese Wissenslücken in einem ganzheitlichen Ansatz zu schließen und gleichzeitig Ansätze für Gegenmaßnahmen zu entwickeln. 18 Verbundprojekte mit rund 100 Partnern – aus Wissenschaft und Wirtschaft, Verbänden und Kommunen – wollen ein Gesamtbild zeichnen, wie Kunststoffe produziert, eingesetzt, genutzt, gehandelt und entsorgt werden. Insbesondere in Gewässern ist Plastik ein großes Umweltproblem. Kunststoffpartikel sind dort eine allgegenwärtige Gefahr für Fische, Vögel und Meeressäuger. Zudem gelangt auch Mikroplastik in Binnengewässer und Meere. Dort können die kleinen Teilchen, die kleiner als fünf Millimeter sind, beispielsweise von Muscheln und Garnelen aufgenommen werden und so in die menschliche Nahrungskette gelangen. Auch im Meersalz kann Mikroplastik enthalten sein.