Hessen

Das Wissenschaftssystem in Hessen

Hessen verfügt über ein etabliertes System staatlicher und privater Hochschulen sowie leistungsfähiger außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Die Förderung von Forschung und Wissenschaft ist ein Schwerpunkt der Landespolitik und eine wichtige Investition in die Zukunft. Die Autonomie der Hochschulen wurde durch Stärkung der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Eigenverantwortung gezielt erweitert – zunächst für die TU Darmstadt (Gesetz zur organisatorischen Fortentwicklung der Technischen Universität Darmstadt aus 2005), dann für die Goethe-Universität Frankfurt (Überführung in eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts im Jahr 2008). Alle wesentlichen Autonomierechte gelten seit 2010 auch für die anderen staatlichen Hochschulen. Dies dient dem Ziel, die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig sicherzustellen. Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind in diese Prozesse im Sinne strategischer Partnerschaften maßgeblich mit einbezogen.

Der aktuelle Hessische Hochschulpakt 2016–2020 verschafft den Hochschulen finanzielle Planungssicherheit bis 2020. Die Grundfinanzierung wird mit einem Prozentpunkt über der Preissteigerungsrate dynamisiert. Gleichzeitig haben sich die Hochschulen zur verstärkten Bildung strategischer Partnerschaften und zu einer abgestimmten Entwicklungsplanung verpflichtet, die jeder Hochschule ein spezifisches Profil geben soll. Der Hessische Hochschulpakt enthält auch die Regularien für die landesinterne Verteilung der Mittel des Hochschulpakts 2020 des Bundes und der Länder.

Die Finanzierung der Hochschulen erfolgt über Produkthaushalte – individuelle Budgets werden parametergesteuert ermittelt und globalisiert zugewiesen; es können Rücklagen gebildet werden. Dieses Modell beinhaltet eine Kosten- und Leistungsrechnung sowie ein darauf basierendes Leistungsberichtswesen und Controlling. Die strategische Entwicklungssteuerung erfolgt über den Abschluss von Zielvereinbarungen, die jeweils einen Fünf-Jahres-Zeitraum umfassen.

Derzeit werden etwa 20 % der Landesmittel für die Hochschulen über das Erfolgsbudget vergeben, das u. a. die Parameter Forschungsleistung und wissenschaftlicher Nachwuchs sowie die Zahl der Absolventinnen und Absolventen in der Regelstudienzeit berücksichtigt.

Ausgewählte strukturbildende Maßnahmen werden durch das Wissenschaftsministerium (HMWK) im Rahmen einer Anschubfinanzierung aus dem Innovations- und Strukturentwicklungsbudget gefördert, um die Profilbildung und strategische Positionierung der Hochschulen im bundesweiten Wettbewerb bestmöglich zu unterstützen.

Hochschulforschung und außerhochschulische Technologiepolitik: Die Etablierung profilbildender Forschungsschwerpunkte an den Hochschulen ist Anliegen der Hochschulentwicklungsplanung und ein Wettbewerbsinstrument. Derzeit sind ca. 80 Schwerpunkte etabliert, die alle relevanten Wissenschaftsfelder abdecken und zunehmend interdisziplinäre Ansätze umfassen.

Die verstärkte innerhochschulische Vernetzung spiegelt sich in strukturierten Verbünden wider. Die themenbezogene Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft wird in sogenannten Houses-of realisiert (siehe Abschnitt Houses-of-Konzept).

In der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder war Hessen mit jeweils sechs Großprojekten erfolgreich. Drei Exzellenzcluster und zwei Graduiertenschulen werden in beiden Programmphasen gefördert, ein Cluster in der ersten Programmphase und eine Schule zusätzlich in der zweiten Programmphase. Schwerpunkte der Exzellenzprojekte sind die Bereiche Medizin/Life Science, Ingenieurwissenschaften und Kulturwissenschaften. An der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder haben sich hessische Universitäten mit 17 Skizzen beteiligt, die das gesamte Spektrum ihrer profilbildenden Forschungsschwerpunkte widerspiegeln.

Zum Ende der Laufzeit des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms haben die hessischen Hochschulen rund 156 Mio., im EU-Rahmenprogramm Forschung und Innovation Horizont 2020 bisher 67 Mio. Euro eingeworben. Immer wichtiger werden dabei neben den Verbundprojekten die ERC-Grants und die Förderung durch Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen. Im Rahmen des 2007 beschlossenen Hochschulbauprogramms HEUREKA werden zwischen 2008 und 2020 jährlich 250 Mio. Euro (insgesamt 3 Mrd. Euro) für die Modernisierung der baulichen Infrastruktur der Hochschulen bereitgestellt. Dieses Investitionsprogramm wurde bis zum Jahr 2026 verlängert und um 1 Mrd. Euro auf 4 Mrd. Euro aufgestockt. Bis Ende 2016 sind Maßnahmen im Volumen von 2,509 Mrd. Euro umgesetzt worden.

Bestandteil des EUREKA-Programms sind auch Forschungsbauten, die Hessen gemäß Art. 91b GG zur gemeinsamen Förderung durch Bund und Länder beim Wissenschaftsrat angemeldet hat. In den Förderphasen 2008 bis 2018 wurde für 16 Forschungsbauten eine Förderung von 323 Mio. Euro empfohlen. Um einen schnellen und umfassenden Informationsaustausch von Forschung und Lehre sicherzustellen, fördert das Land aus einem Innovationsfonds den Ausbau der Hochgeschwindigkeitsdatennetze an den einzelnen Hochschulstandorten – u. a. mit dem Ziel der campusweiten Ausstattung mit zeitgemäßer Verkabelung sowie der flächendeckenden Einführung von WLAN.

Schwerpunkte der Hochschulmedizin resultieren aus einem standortübergreifenden Strukturentwicklungskonzept. Mit der Übernahme von 95 % der Gesellschafteranteile der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH hat sich die Rhön-Klinikum AG vertraglich zu Bauinvestitionen von mindestens 367 Mio. Euro verpflichtet, wovon 30 Mio. Euro in Flächen investiert werden, die überwiegend Forschung und Lehre betreffen. Nachhaltig unterstützt wird die hochschulmedizinische Forschung und Lehre in Gießen und Marburg durch die vom Land mit einem Stiftungskapital in Höhe von 100 Mio. Euro ausgestattete Von-Behring-Röntgen-Stiftung. Sie gehört zu den größten Medizinstiftungen in Deutschland und konnte bereits rund 16 Mio. Euro für medizinische Forschungsprojekte und die Arbeit exzellent Forschender und Nachwuchskräfte bewilligen. Seit 2015 steht mit dem Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum zudem eines der modernsten Strahlentherapiezentren für die Tumortherapie zur Verfügung. Auch für die Hochschulmedizin in Frankfurt am Main sind im HEUREKA-Programm Bauinvestitionen vorgesehen.

Außerhochschulische Forschung: Die Vielfalt der Disziplinen außeruniversitärer Forschung und ihre unterschiedlichen Forschungsstrukturen sollen erhalten und ausgebaut werden. Ebenfalls im Fokus stehen eine nachhaltige und professionelle Innovationspolitik sowie die Förderung des Wissens- und Technologietransfers – wie sie beispielsweise von Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, dem Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung oder den Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft verfolgt werden. Grundlagenforschungsorientierte Einrichtungen, wie z. B. Max-Planck-Institute, ergänzen das Portfolio.

Hessen setzt auch in der außeruniversitären Forschung auf strukturelle Reformen, um die Forschungsqualität zu sichern und die Position der Einrichtungen im Wettbewerb weiter zu stärken. Gemeinsame Berufungen mit Universitäten bei Wiederbesetzung von Leitungspositionen tragen zur Steigerung der wissenschaftlichen Leistungen, zur Entwicklung regionaler Forschungsverbünde sowie zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses bei. Durch die Einführung einer leistungsorientierten Finanzierung in Form von Programmbudgets können die außeruniversitären Forschungseinrichtungen mittels globaler Budgetzuweisungen ihre Finanzmittel flexibler und effizienter einsetzen.

Hessen unterstützt das Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt bei der Erweiterung seiner Beschleunigeranlage mit dem Ziel des Ausbaus seiner international herausgehobenen Stellung in der Kern- und Hadronenphysik sowie der Atom- und Plasmaphysik. Herzstück des Projekts ist eine Synchroton-Doppelringanlage mit dem fünffachen Umfang des derzeitigen Beschleunigers.

Aufgrund der sehr guten wissenschaftlichen Infrastruktur haben bedeutende Forschungseinrichtungen der EU und des Bundes ihren Sitz in Hessen, z. B. das Europäische Operationszentrum (ESOC), die Europäische Weltraumorganisation (ESA) in Darmstadt, das Paul-Ehrlich-Institut/Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel in Langen sowie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach.

Dieses Bild zeigt Standorte der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Hessen

* Die Anzahl der Standorte der Hochschulen und Forschungseinrichtungen umfasst neben den Hauptstandorten auch die weiteren im Bundesland vorhandenen Standorte, z. B. Nebenstandorte einer außeruniversitären Forschungseinrichtung.
Datenbasis: Hochschulen – Hochschulrektorenkonferenz Stand 01/2018; Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Bundes- und Landeseinrichtungen mit FuE-Aufgaben – Eigenangaben der Einrichtungen und Länder. Geobasisdaten: © EuroGeographics bezüglich der Verwaltungsgrenzen.

BMBF

Forschungs- und Technologieförderung

Ziele der Forschungs-, Innovations- und Technologieförderung sind der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit durch Innovationen und die Schaffung und Erhaltung zukunftssicherer Arbeitsplätze.

Zur Umsetzung der Strategie Europa 2020 existiert in Hessen seit 2008 ein eigenständiges, zeitlich unbefristetes Forschungsförderungsprogramm. Mithilfe der Forschungsinitiative LOEWE wird außerhalb der Vereinbarungen des Hessischen Hochschulpakts und der institutionellen Förderung außeruniversitärer Forschungseinrichtungen gezielt in Forschung und Entwicklung investiert.

Das wettbewerbliche LOEWE-Programm hat zum Ziel, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung dauerhaft zu steigern und damit die Forschungs- und Innovationskraft Hessens nachhaltig zu stärken. Im Zeitraum 2008 bis 2016 wurden insgesamt rund 671 Mio. Euro für die Förderung herausragender wissenschaftlicher Verbundvorhaben bereitgestellt. 2017 betrug das LOEWE-Budget rund 58 Mio. Euro. Gefördert werden LOEWE-Zentren, LOEWE-Schwerpunkte sowie LOEWE-Verbundvorhaben mit kleineren und mittleren Unternehmen (KMU). Als Anschubfinanzierung dienen diese Mittel einer dauerhaften Verankerung der initiierten Maßnahmen und tragen so zu einer nachhaltigen Schwerpunktsetzung und Profilierung der Hochschulen sowie der außeruniversitären Forschungseinrichtungen bei.

Mit der zukünftigen Förderung modellhafter Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Wirtschaftsministeriums (HMWEVL) sowie der LOEWE-Förderlinie 3 (KMU-Verbundvorhaben) werden KMU, die gemeinsam oder mit einer Hochschule oder einer außerhochschulischen Wissenschaftseinrichtung ein innovatives Projekt realisieren, bei ihren Forschungs- und Entwicklungsvorhaben unterstützt. Im Fokus steht die Einführung marktfähiger und innovativer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Die anteilige Förderung soll bewirken, dass der Zeitraum zwischen der Erfindung und ihrer Anwendung verkürzt wird. Hierbei stehen pro Jahr rund 6,5 Mio. Euro zur Verfügung.

Technologieland Hessen: Die Aktivitäten der nicht monetären Technologie- und Innovationsförderung des HMWEVL werden unter der Dachmarke „Technologieland Hessen“ gebündelt und zielgruppenspezifisch thematisch flexibel aufgestellt. Die Dachmarke vernetzt, informiert und berät in den Bereichen Technologie und Innovation. Ein besonderer Fokus gilt den Schlüsseltechnologien, der Ressourceneffizienz und Digitalisierung. Es wird anwenderorientiert über technologische Trends berichtet und ein Überblick über Fördermaßnahmen vermittelt. Dabei nimmt die Innovationsunterstützung eine Querschnittsfunktion in der Unterstützung des Wissens- und Technologietransfers ein. Gründer, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Forschende werden über Branchengrenzen hinweg vernetzt.

Breitbandbüro Hessen: Hessen fördert den Breitbandausbau, vor allem auch in ländlichen Regionen. Der Auf- und Ausbau des NGA (Next Generation Access)-Hochleistungsnetzes wird begleitet und vielfältig gefördert. Eine flächendeckende Versorgung aller Haushalte mit NGA-Anschlüssen wird bis Ende 2018 erreicht werden. Mit der hessischen Gigabit-Strategie und der Gigabit-Allianz Hessen wird die zukünftige Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur ab 2018 skizziert werden.

Cluster- und Netzwerkförderung

Die Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) betreut ca. 40 im Land ansässige Netzwerke und Cluster. Die Clusterinitiativen werden bezüglich Aufbau und Weiterentwicklung sowie Fördermöglichkeiten beraten. Außerdem finden Workshops und regelmäßige Treffen zu Wissenstransfer und Vernetzung statt, die in enger Abstimmung mit „Technologieland Hessen“ durchgeführt werden.

Technologietransfer und Gründungsförderung

Hessen Ideen: Dieser Landeswettbewerb für Hochschulgründungsideen richtet sich an gründungsaffine Hochschulangehörige in einer frühen Phase der Ideenfindung für eine wissensbasierte Gründung. Er verfolgt das Ziel, unternehmerische Ideen an den Hochschulen zu entdecken sowie zu fördern.

Patentverwertungsverbund der hessischen Hochschulen: Zur besseren Erschließung des wirtschaftlichen Potenzials neuer Forschungsergebnisse wird die Verwertung von Erfindungen an den Hochschulen durch eine Verbundstruktur mit zentraler Koordinationsstelle an der Universität Kassel unterstützt. Die Verwertbarkeit zukunftsträchtiger Hochschulerfindungen kann durch eine gezielte Weiterentwicklung erhöht werden.

Technologie-, Gründer- und Innovationszentren, Inkubatoren: Die Technologie- und Gründerzentren verbessern die Startbedingungen für Existenzgründungen sowie für junge, innovative Unternehmen, u. a. durch die Bereitstellung von preisgünstigen Räumlichkeiten, umfassende Beratung sowie das Angebot gemeinschaftlich zu nutzender Infrastruktur. Im Science Park an der Universität Kassel finden junge Unternehmen ideale Bedingungen für die Frühphase ihrer Entwicklung, an der Technischen Hochschule Mittelhessen wurde das Anwenderzentrum Medizintechnik geschaffen. Ausgründungen werden durch profilierte Gründerzentren an den Hochschulen unterstützt, z. B. HIGHEST (TU Darmstadt), Unibator (Goethe-Universität Frankfurt) oder Mafex (Universität Marburg).

Mit den Beteiligungsprogrammen Hessen Kapital und dem privat kofinanzierten Technologiefinanzierungsfonds Hessen werden auch Unternehmensgründungen in der Frühphase vom Land gefördert. Existenzgründerinnen und -gründer können durch das Land zinsvergünstigte Förderdarlehen erhalten. Für innovative Vorhaben können teilweise durch das Land und den Europäischen Investitionsfonds (EIF) haftungsfrei gestellte Innovationskredite der WIBank gewährt werden.

Forschungsfinder Hessen: Mit dem Forschungsfinder, einer onlinebasierten, hochschulübergreifenden Suchmaschine, können Unternehmen effizient Forschungs-, Entwicklungs- und Transferkompetenzen der hessischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen recherchieren.

Internationale Zusammenarbeit (einschließlich EU)

Alle hessischen Hochschulen besitzen oder entwickeln profilbezogene Internationalisierungsstrategien. Fragen und Kenndaten der Internationalisierung sind Teil der Zielvereinbarungen und der leistungsorientierten Mittelzuweisung. Im Rahmen der Landesentwicklungsplanung wurden von Land und Hochschulen gemeinsame Handlungsfelder und Ziele zur weiteren Entwicklung im Bereich Internationalisierung erarbeitet.

Die internationalen Beziehungen der Hochschulen werden vom Land unterstützt und solche zu den Partnerregionen in Europa, den USA und Australien speziell gefördert, u. a. durch spezielle Abkommen des HMWK mit den Hochschulsystemen in Wisconsin und Massachusetts oder den Hochschulen in Queensland. Im Rahmen dieser Beziehungen besteht für alle staatlichen Hochschulen in Hessen die Möglichkeit, ihren Studierenden ein gebührenfreies Studium anzubieten.

Die hessischen Hochschulen sind – unterstützt durch das HMWK – mit einem Gemeinschaftsstand bei den wichtigsten internationalen Bildungsmessen regelmäßig präsent.

Von den Hochschulen werden zahlreiche englischsprachige Masterprogramme angeboten. Zudem gibt es verschiedene Kurzzeitprogramme, z. B. die Hessischen Internationalen Sommer- und Winteruniversitäten. Studierende aus der ganzen Welt können englisch- oder deutschsprachige Seminare zu verschiedenen Themen absolvieren und dabei ECTS (European Credit Transfer System)-Punkte erwerben.

Darüber hinaus stellt Hessen einer Vielzahl von Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in und aus Entwicklungsländern Studien- und Forschungsmöglichkeiten zur Verfügung. Ein wichtiges Projekt der Außenwissenschaftspolitik, die hessische Initiative zum Aufbau einer deutsch-vietnamesischen Universität in Ho Chi Minh City, hat sich zu einer erfolgreichen Plattform der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft in Südostasien entwickelt.