Future Work Lab macht Arbeit 4.0 erlebbar

Das Bild zeigt einen jungen Mann mit Armmanschetten, der zwei Kabel zusammensteckt.

dpa/Christoph Schmidt

Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern die Industriearbeit drastisch. Immer mehr innovative Lösungen werden technisch möglich. Doch wie sieht die Industriearbeit der Zukunft aus? Mit dem Future Work Lab eröffnete am 2. Februar 2017 ein Zentrum, in dem sich die Industriearbeit der Zukunft erleben lässt.

Im Future Work Lab können produzierende Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Industriearbeit von morgen erfahren. Sie können testen, wie die digitale Transformation die Arbeit verändert. Auch die Angebote zur Kompetenzentwicklung und Weiterbildung sowie die Plattform für den wissenschaftlichen Austausch richten sich an Industrie, Gewerkschaften, Politik und Wissenschaft – und vor allem an die Beschäftigten in der Produktion. Sie alle können die Leistungen des Future Work Lab nutzen – etwa im Demonstrationszentrum, in dem ein komplett kabelloser Arbeitsplatz und Einsatzbeispiele für Augmented-Reality-Brillen gezeigt werden. Das Beratungszentrum bietet Seminare, Workshops und Weiterbildungsmöglichkeiten an.

Das Future Work Lab wird im Rahmen der Programmlinie Zukunft der Arbeit vom BMBF über einen Zeitraum von drei Jahren mit rund 5,6 Mio. Euro gefördert. Es entsteht unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). Partner sind zudem das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) und Institute der Universität Stuttgart.