Das Förderkonzept Medizininformatik – Daten vernetzen, Gesundheitsversorgung verbessern

Das Bild zeigt eine Laborsituation in der ein Tablet bedient wird.

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Überall in der gesundheitsbezogenen Forschung und Entwicklung werden heute riesige Datenmengen gesammelt. Ihre Verknüpfung mit klinischen Daten von Patientinnen und Patienten ermöglicht Rückschlüsse auf Mechanismen der Entstehung von Krankheiten. Auch können daraus neue Vorbeugungs- und Behandlungsmöglichkeiten abgeleitet werden. Voraussetzung hierfür sind qualitativ hochwertige, standardisierte Daten aus der medizinischen Forschung und Versorgung. Das Förderkonzept Medizininformatik – Daten vernetzen, Gesundheitsversorgung verbessern ist langfristig angelegt. Es soll die notwendigen Strukturen für eine Vernetzung medizinisch relevanter Daten schaffen. Das BMBF hat 2017 entschieden, vier Konsortien, bestehend aus 17 Universitätskliniken und 31 weiteren Partnern, in die vierjährige Aufbau- und Vernetzungsphase der Medizininformatik-Initiative aufzunehmen. Weitere Universitätskliniken können sich in dieser Phase den vier ausgewählten Konsortien anschließen. Hierfür hat das BMBF im Rahmen verfügbarer Haushaltsmittel insgesamt rund 150 Mio. Euro vorgesehen. Seit Januar 2018 bauen die Konsortien Datenintegrationszentren auf. Über diese werden sie sich vernetzen und Daten austauschen. Datenschutz und Datensicherheit haben dabei höchste Priorität.