Brandenburg

Das Wissenschaftssystem in Brandenburg

Brandenburg verfügt über eine international erfolgreiche Forschungslandschaft, die durch wissenschaftliche Qualität, Vielfalt und Leistungsstärke gekennzeichnet ist. Im Land Brandenburg haben sich europaweit herausragend sichtbare Forschungsräume außeruniversitärer und hochschulischer Forschung entwickelt.

In Brandenburg befinden sich drei Institute der Max­-Planck-Gesellschaft (MPG), vier Einrichtungen bzw. Außenstellen der Helmholtz-Gemeinschaft (HGF), zehn Institute bzw. Standorte der Leibniz-Gemeinschaft, zwei Einrichtungen und eine Arbeitsgruppe der Fraunhofer-Gesellschaft sowie eine Vielzahl weiterer Forschungseinrichtungen.

Die Einrichtungen kooperieren beispielsweise über 81 gemeinsame Berufungen erfolgreich mit den vier Universitäten und vier Fachhochschulen des Landes, die selbst eine breit angelegte Forschung betreiben. Die Universität Potsdam (UP) hat ihre besonderen Stärken in den Naturwissenschaften sowie im national wie international renommierten Exzellenzbereich Kognitionswissenschaften. Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) hat sich, was der Wissenschaftsrat kürzlich ausdrücklich begrüßt hat, auf die strategischen Forschungsfelder „Smart Regions and Heritage“, „Energy Efficiency and Sustainability“, „Biotechnology for Environment and Health“ sowie „Cognitive and Dependable Cyber-Physical Systems“ ausgerichtet. Die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) (EUV) stellt die in Bewegung geratenen europäischen Grenzen und Ordnungen in den Mittelpunkt von Forschung und Lehre („B/Orders in Motion“). Zentrales Forschungsthema der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf (FBKW) ist der Umgang mit dem Medium Film im digitalen Zeitalter.

Die im bundesweiten Vergleich seit vielen Jahren anhaltende besondere Drittmittelstärke der Brandenburger Fachhochschulen (Technische Hochschule Brandenburg, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Fachhochschule Potsdam und Technische Hochschule Wildau) soll gezielt weiter gefördert werden.

Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) als staatlich anerkannte Universität im Land setzt in der Forschung den Fokus auf die Medizin des Alterns mit dem Schwerpunkt Versorgungsforschung.

Zudem existieren zwei landesinterne Fachhochschulen (für Polizei und Finanzen) und drei weitere staatlich anerkannte private Fachhochschulen (Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam, Fachhochschule für Sport und Management Potsdam und Theologische Hochschule Elstal).

Brandenburger außeruniversitäre Forschungseinrichtungen prägen in Forschungsfeldern von nationaler und internationaler Bedeutung das Niveau der globalen Forschung mit.

Zu den ausgewiesenen Kompetenzbereichen außeruniversitärer Forschung des Landes gehören beispielsweise Astrophysik, Geo- und Klimaforschung, Forschung mit Schwerpunkten in der Materialforschung, Medizintechnik, Mikroelektronik, Life Sciences, weiten Teilen der Bioökonomie (insbesondere Agrar- und Landschaftsforschung, Biotechnologie und Ernährungsforschung) sowie Zeitgeschichte.

Am größten Forschungsstandort in Brandenburg, dem Wissenschaftspark Potsdam-Golm, sind drei Max­-Planck-Institute (MPI) – MPI für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut), MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung und MPI für Molekulare Pflanzenphysiologie –, das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP), das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, Institutsteil Bioanalytik und Bioprozesse (IZI-BB) sowie die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der UP und ein Gründungszentrum angesiedelt.

Eine Fraunhofer-Projektgruppe für „Mesoskopische Aktoren und Systeme“ (MESYS) entwickelt an der BTU neuartige Klassen von mikromechanischen Aktoren.

Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung (HZG) entwickelt am Institut für Biomaterialforschung am Standort Teltow gemeinsam mit der Berliner Charité im Berlin-Brandenburger Zentrum für Regenerative Therapien (BCRT) Technologien und Verfahren auf dem Gebiet der regenerativen Medizin.

Der im Aufbau befindliche Gesundheitscampus Brandenburg trägt sowohl durch vom Wissenschaftsministerium geförderte Verbundforschungsvorhaben als auch durch die Zusammenarbeit von Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Kliniken und weiteren Akteuren im Gesundheitsbereich zur Stärkung der medizinischen und gesundheitswissenschaftlichen Forschung im Land Brandenburg bei. Wichtige Impulse für Forschung und Lehre sollen auch durch die zu gründende gemeinsame Fakultät von UP, BTU und MHB gesetzt werden.

Die Brandenburger Landesregierung setzt in hohem Maße auf Investitionen in Forschungsinfrastrukturen als Grundlage für exzellente Forschungsergebnisse. Sichtbares Zeichen sind die Baumaßnahmen an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die Brandenburg gemeinsam mit dem Bund erfolgreich umgesetzt hat. Weitere sind geplant, so der Ausbau des Wissenschaftscampus Ernährung in Potsdam-Rehbrücke.

Als wesentliche Maßnahmen zahlreicher Aktivitäten zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses können beispielhaft der Ausbau der strukturierten Ausbildung von Promovierenden, die Bemühungen um eine gezieltere Förderung von Postdocs sowie die Stiftung eines – mit je 20.000 Euro vom Land dotierten – Postdoc-Preises in zwei fachlichen Kategorien angeführt werden.

Dieses Bild zeigt Standorte der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Brandenburg

* Die Anzahl der Standorte der Hochschulen und Forschungseinrichtungen umfasst neben den Hauptstandorten auch die weiteren im Bundesland vorhandenen Standorte, z. B. Nebenstandorte einer außeruniversitären Forschungseinrichtung.
Datenbasis: Hochschulen – Hochschulrektorenkonferenz Stand 01/2018; Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Bundes- und Landeseinrichtungen mit FuE-Aufgaben – Eigenangaben der Einrichtungen und Länder. Geobasisdaten: © EuroGeographics bezüglich der Verwaltungsgrenzen.

BMBF

Forschungs- und Technologieförderung

Wissenschaft und Forschung sind zentrale Standortfaktoren für eine zukunftsfähige Entwicklung Brandenburgs. Deshalb hat die Landesregierung 2017 eine Transferstrategie beschlossen, die darauf abzielt, bestmögliche wissenschaftspolitische Rahmenbedingungen für die nachhaltige Stärkung des Wissens- und Technologietransfers in der Zusammenarbeit von Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft sicherzustellen.

In Brandenburg existiert ein zwischen Wissenschafts­- und Wirtschaftspolitik abgestimmtes System der Forschungs- und Technologieförderung mit dem Ziel, die gesamte Wertschöpfungskette abzudecken.

Im Rahmen des EFRE-Programms InfraFEI – Infrastruktur für Forschung, Entwicklung und Innovation werden Bauten und Geräte für Forschung, Entwicklung und Innovation an Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefördert. Mit dem Programm StaF – Stärkung der technologischen und anwendungsnahen Forschung an Wissenschaftseinrichtungen unterstützt das Land Einzel- und Kooperationsvorhaben clusterbezogener technologischer und anwendungsnaher Forschung an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Das Programm Innovationsgutschein unterstützt die Zusammenarbeit von KMU mit Wissenschaftseinrichtungen sowie seit 2017 innovative Digitalisierungsprojekte. Gefördert werden Innovationsvorhaben von KMU inklusive Handwerksunternehmen, die allein oder gemeinsam mit Hochschulen oder Forschungsinstituten durchgeführt werden. Mit dem Programm ProFIT Brandenburg unterstützt das Land Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationseinzelprojekte von Unternehmen in Brandenburg sowie in Kooperation mit Forschungseinrichtungen durchgeführte FuE-Verbundvorhaben.

Cluster- und Netzwerkförderung

Das Land Brandenburg setzt auf leistungsfähige Netzwerke, strategische Allianzen und den zielgerichteten Ausbau von Forschungsverbünden – einschließlich neuer Formen institutioneller Vernetzung und struktureller Kooperation.

Bundesweit bislang einmalig ist die Kooperation von Universität Potsdam (UP) und Hasso-Plattner-Institut (HPI) in ihrer gemeinsamen Digital Engineering Fakultät. In ihr vereinen sich der Lehranspruch und Forschergeist auf Grundlage einer öffentlich-privaten Partnerschaft.

Mit „Joint Labs“ als besonderem Kooperationsmodell zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist Brandenburg sehr erfolgreich.

Brandenburg ist darüber hinaus in den Leibniz-Forschungsverbünden mit dem Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) als Koordinator des Verbundes „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“ sowie dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) als Koordinator des Verbundes „Historische Authentizität“ sowie einer Vielzahl weiterer Beteiligungen außerordentlich präsent. Die Einrichtung von Wissenschafts-Campi unter der Federführung von Brandenburger Leibniz-Instituten wird gemeinsam mit der BTU und weiteren Partnern unterstützt. Ein Beispiel ist der Wissenschaftscampus Mikroelektronik unter Federführung des Leibniz-Instituts für innovative Mikroelektronik (IHP).

Das europäische Spitzenforschungsinstitut IHP in Frankfurt (Oder) ist Teil der vom Bund geförderten Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD).

Dem Fraunhofer IAP, Bereich Polymermaterialien und Composite (PYCO), werden im Rahmen des Fraunhofer-Kooperationsprogramms mit Fachhochschulen neue Kooperationsmöglichkeiten mit der TH Wildau (THWi) auf dem Gebiet der Thermosets im Leichtbau zur Erschließung gemeinsamer Potenziale für den Innovationsprozess eröffnet.

Die brandenburgische Agrarforschung nimmt insbesondere in der Leibniz-Gemeinschaft eine führende Rolle ein und unterstreicht diese mit starken inhaltlichen Impulsen. Mit der Initiative Landwirtschaft 4.0 besetzen sechs Leibniz-Institute aus Brandenburg ein innovatives Zukunftsthema (u. a. ATB, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung und IHP).

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam, das DESY, das MPI für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) und die UP kooperieren im „Astrophysik Netzwerk Potsdam“. Zum Wintersemester 2016/2017 startete der Masterstudiengang „Astrophysics“ an der UP zur weiteren Profilierung der astrophysikalischen Forschung in der Region Berlin-Brandenburg. Durch die Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) des Bundes und der Länder werden zum Ausbau der Forschungs- und Entwicklungskompetenzen in den einzelnen Clustern GRW-Netzwerke gezielt gefördert, die Unternehmen wie auch Wissenschaftseinrichtungen umfassen.

Die regionale Schwerpunktsetzung und intelligente Spezialisierung hat für Brandenburg hohe Priorität und erfolgt länderübergreifend im Rahmen der Gemeinsamen Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg (innoBB). Schwerpunkt ist hierbei die Weiterentwicklung der folgenden fünf für die gesamte Region besonders relevanten Cluster: Energietechnik; Gesundheitswirtschaft; IKT, Medien und Kreativwirtschaft; Optik und Photonik; Verkehr, Mobilität und Logistik. Zusätzlich werden die Potenziale in den vier brandenburgspezifischen Clustern Ernährungswirtschaft; Kunststoffe und Chemie; Metall; Tourismus entwickelt (innoBB plus). Die Umsetzung von innoBB plus wird insbesondere aus Mitteln des EFRE im Rahmen des Schwerpunkts „Innovation“ im Operationellen Programm 2014–2020 unterstützt. Die koordinierte Zusammenarbeit in den verschiedenen Clustern ist einer der erfolgreichen Eckpunkte der Transferaktivitäten im Land. 2017 ist Potsdam in der Digital-Hub-Initiative des BMWi als Standort für Digital Media und Engineering wie auch für Virtual und Augmented Reality benannt worden.

Technologietransfer und Gründungsförderung

Das Land stärkt den Wissens- und Technologietransfer durch eine Reihe von Maßnahmen, wobei Wissenschafts- und Wirtschaftspolitik eng zusammenarbeiten. So unterstützt z. B. das Wirtschaftsministerium den Betrieb von Transferstellen sowie zusammen mit dem Arbeitsministerium die Gründungsservices an allen Brandenburger Hochschulen. Das Wissenschaftsministerium hat seine transferbezogenen Aktivitäten unter dem Dach der Transfer-Offensive Brandenburg gebündelt.

Die Weiterentwicklung und Optimierung der Transferaktivitäten und -strukturen an den Hochschulen ist Bestandteil aller Hochschulverträge. Im Rahmen des Mittelverteilungsmodells werden zudem 4 Mio. Euro unter den Hochschulen nach dem Kriterium „Drittmittel aus der gewerblichen Wirtschaft“ verteilt.

An allen Hochschulen des Landes sind Gründungsservices etabliert und werden aus Landes- und EU-Mitteln finanziert. Darüber hinaus werden technologieorientierte und wissensbasierte innovative Gründungen aus der Wissenschaft über das Projekt Innovationen brauchen Mut gezielt unterstützt. Ein Schwerpunkt ist hierbei die Unterstützung von Gründungen durch Akademikerinnen und Akademiker aus EU-und Nicht-EU-Staaten.

Im Rahmen der Bund-Länder-Initiative zur Förderung des forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfers an deutschen Hochschulen – Innovative Hochschule werden in Brandenburg die UP sowie die THWi zusammen mit der BTU gefördert, in enger Kooperation mit Fraunhofer IAP. An den Hochschulen wurde das Angebot an dualen Studiengängen stark ausgebaut. Die Kombination von wissenschaftlichem Anspruch eines Studiums und Praxisbezug einer betrieblichen Ausbildung baut eine Brücke zum regionalen Arbeitsmarkt und hilft den Unternehmen, ihre Innovationskraft zu stärken sowie den Fachkräftenachwuchs zu sichern.

Brandenburg hat mit der Unterstützung der Gründung des Fraunhofer Leistungszentrums für Integration biologischer und physikalisch-chemischer Materialfunktionen in Potsdam sowie mit dem unterzeichneten Memorandum of Understanding mit der Fraunhofer-Gesellschaft bekräftigt, dass es auf eine starke anwendungsorientierte Forschung setzt.
 

Internationale Zusammenarbeit (einschließlich EU)

Erfolgreiche Forschung muss grundsätzlich in allen Bereichen im internationalen Wettbewerb bestehen. Internationalisierung ist die Voraussetzung, um mehr (ausländische) Spitzenforscherinnen und -forscher zu gewinnen. Ein elementarer Baustein der Wissenschaftspolitik der brandenburgischen Landesregierung ist die Internationalisierung der Forschung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Durch strategische Partnerschaften mit Einrichtungen in anderen Ländern soll Exzellenz in der Forschung erreicht werden, außerdem sollen die erforderlichen Finanzmittel eingeworben und den Studierenden interkulturelle Erfahrungen vermittelt werden.

Ziel ist die verstärkte Teilnahme an den EU-Forschungsprogrammen. Um die EU-Beratungsexpertise der Brandenburger Hochschulen zu stärken und die Erfolgsquoten bei der Einwerbung von EU-Drittmitteln, insbesondere aus dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020, dauerhaft zu erhöhen, haben die Hochschulen in enger Kooperation mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen ein von der Landesregierung unterstütztes gemeinsames EU-Kompetenznetz (EUK) gegründet und damit ihre EU-Kompetenz strategisch weiter ausgebaut.

Im Wintersemester 2016/2017 hatten von den rund 49.000 Studierenden in Brandenburg 15,8 % einen ausländischen Pass. Die acht staatlichen Brandenburger Hochschulen bieten 61 internationale Studiengänge an. 46 davon führen entweder zu einem „Double Degree“ oder „Joint Degree“, da sie zusammen mit ausländischen Hochschulen durchgeführt werden.

Einige Beispiele für globale Forschungsaktivitäten von Brandenburger Einrichtungen in multinationaler Verantwortung:

  • Das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) erforscht als nationales Forschungszentrum für Geowissenschaften weltweit das System Erde; gemeinsam mit der Raumfahrtorganisation NASA betreibt das GFZ, unter Beteiligung des MPI für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut – AEI), die Satellitennachfolgemission GRACE Follow-On.
  • Das AEI arbeitet federführend an der Testmission des ersten satellitengestützten Gravitationswellendetektors „Laser Interferometer Space Antenna“ (LISA), einem internationalen Kooperationsvorhaben im Weltraum; das AEI ist Mitglied in der LIGO Scientific Collaboration (LSC) und arbeitet im Observatorium LIGO (Laser Interferometer Gravitational-Wave Observatory) mit.
  • Forschende des AEI in Potsdam und Hannover haben entscheidend zum direkten Nachweis der Gravitationswellen beigetragen.
  • DESY arbeitet erfolgreich beim Cherenkov Telescope Array (CTA) in der bodengebundenen Gamma-Astronomie; das Science Data Management Centre (SDMC) wird am Forschungszentrum DESY in Zeuthen angesiedelt.
  • Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) trägt als Teil der „Earth League“, eines Zusammenschlusses international führender Institute aus der Klimaforschung, wesentlich zur Erarbeitung von Wissensgrundlagen zu den drängendsten Zukunftsthemen für nationale und internationale Entscheidungsträger bei.
  • Über das Fellow-Programm des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) werden internationale Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher berufen und wegweisender Wissenstransfer in Politik und Öffentlichkeit befördert.
  • Das international geprägte Collegium Polonicum in Słubice, eine gemeinsame Einrichtung der Adam­-Mickiewicz-Universität in Poznań und der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), eine prägnante institutionelle Umsetzung des deutsch-polnischen Integrationsauftrags, soll zu einer internationalen Fakultät weiterentwickelt werden.