Arbeit, Produktion und Dienstleistung

Die Digitalisierung von Produktions- und Dienstleistungsprozessen verändert Wertschöpfungsprozesse und -strukturen und somit auch die Arbeitswelt. Es entstehen neue Formen der Interaktion und Kommunikation zwischen den beteiligten Akteuren. Der Wandel von Wirtschaft und Arbeitswelt betrifft Produkte und Dienstleistungen, Produktions- und Arbeitsprozesse sowie Betriebsstrukturen, Arbeitsverhältnisse und Arbeitstätigkeiten, was Herausforderung und Chance zugleich auch für ältere und behinderte Beschäftigte bedeutet. Die Anforderungen an Qualifikationen und Kompetenzen verändern sich, aber auch die Ansprüche der Menschen an ihre Arbeit.

Schon heute vernetzen sich Produktion und Dienstleistung mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Technische Grundlage hierfür sind intelligente Systeme, die Menschen, Maschinen und Anlagen verzahnen. Digitalisierte Prozesse und Produkte werden im Rahmen der durch die Bundesregierung unterstützten Forschungsaktivitäten in vielfältigen Testumgebungen erprobt, damit einer effizienten Einführung in den Unternehmen nichts im Wege steht. Die unterschiedlichen Anwendungsfälle werden insbesondere auch in kleinen und mittleren Unternehmen validiert, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten und auszubauen. Im Rahmenprogramm Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen des BMBF sollen anwendbare Lösungen erarbeitet werden, um die Arbeit heute und in Zukunft wirtschaftlich, sozial verträglich und inklusiv zu gestalten sowie die Produktions- und Dienstleistungsprozesse effizient und umweltgerecht weiterzuentwickeln.

Mit der Programmlinie Zukunft der Arbeit nimmt das BMBF die Herausforderungen des technologischen Wandels für die Arbeitswelt in den Blick. Das Fachforum Innovative Arbeitswelt der Hightech-Strategie sowie das Dialogformat Arbeiten 4.0 und die Initiative Neue Qualität der Arbeit des BMAS stellen Arbeitgebern und Beschäftigten Wissen und konkrete Unterstützungsangebote für die Gestaltung einer modernen, attraktiven, innovativen und wettbewerbsfähigen Arbeitswelt bereit.

Forschung für die Zukunft der Arbeit

Mit der Förderung der Arbeitsforschung trägt die Bundesregierung dazu bei, geeignete Maßnahmen und passfähige Rahmenbedingungen für die Zukunft der Arbeit in einer digitalisierten Welt zu entwickeln. Ziel ist es, den technischen und ökonomischen Fortschritt zu unterstützen und zugleich die Anforderungen der Beschäftigten an eine befriedigende und gesunde Arbeit umfassend zu berücksichtigen.

Das Rahmenprogramm Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen betrachtet Forschungsthemen aus den Bereichen Produktion, Dienstleistung und Arbeit erstmals gemeinsam. Es widmet sich gezielt den technologischen, prozessualen und organisatorischen Herausforderungen und ermöglicht so künftige Innovationssprünge. Es hat eine Laufzeit von sieben Jahren (2014–2020); das Förderbudget beläuft sich im Rahmen verfügbarer Haushaltsmittel auf ca.Mrd. Euro. Über spezifische Bekanntmachungen bzw. Förderschwerpunkte werden Verbundvorhaben gefördert, die die wissenschaftliche Erkenntnissuche mit der betriebspraktischen Erprobung verbinden und so die unmittelbare Umsetzung der Forschungsergebnisse gewährleisten. Gefördert werden interdisziplinäre Verbünde; besonderer Wert wird dabei auf die Beteiligung von Unternehmen gelegt. Das Rahmenprogramm trägt zur Umsetzung der Digitalen Agenda 2014–2017 der Bundesregierung bei und unterstützt das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 (siehe auch III 1.1 Digitalisierung und Schlüsseltechnologien).

Future Work Lab macht Arbeit 4.0 erlebbar

Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern die Industriearbeit drastisch. Immer mehr innovative Lösungen werden technisch möglich. Doch wie sieht die Industriearbeit der Zukunft aus? Mit dem Future Work Lab eröffnete am 2. Februar 2017 ein Zentrum, in dem sich die Industriearbeit der Zukunft erleben lässt.

Im Future Work Lab können produzierende Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Industriearbeit von morgen erfahren. Sie können testen, wie die digitale Transformation die Arbeit verändert. Auch die Angebote zur Kompetenzentwicklung und Weiterbildung sowie die Plattform für den wissenschaftlichen Austausch richten sich an Industrie, Gewerkschaften, Politik und Wissenschaft – und vor allem an die Beschäftigten in der Produktion. Sie alle können die Leistungen des Future Work Lab nutzen – etwa im Demonstrationszentrum, in dem ein komplett kabelloser Arbeitsplatz und Einsatzbeispiele für Augmented-Reality-Brillen gezeigt werden. Das Beratungszentrum bietet Seminare, Workshops und Weiterbildungsmöglichkeiten an.

Das Future Work Lab wird im Rahmen der Programmlinie Zukunft der Arbeit vom BMBF über einen Zeitraum von drei Jahren mit rund 5,6 Mio. Euro gefördert. Es entsteht unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). Partner sind zudem das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) und Institute der Universität Stuttgart.

Die zentrale Frage der BMBF-Programmlinie Zukunft der Arbeit lautet, wie die Arbeitswelt von morgen unter dem Einfluss von neuen Technologien und gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen gestaltet werden sollte. In den Projekten der seit 2016 laufenden Programmlinie werden neue Konzepte der Arbeitsgestaltung und -organisation entwickelt und in der betrieblichen Praxis erprobt. Dabei geht es z. B. um veränderte Kompetenzanforderungen sowie notwendige Präventions- oder Gesundheitsschutzmaßnahmen. Die Ergebnisse und Gestaltungsmöglichkeiten können zu Standards für die Zukunft der Arbeit werden. Zukunft der Arbeit hat eine Laufzeit von fünf Jahren (2016–2020). Für das Arbeitsforschungsprogramm stellt das BMBF im Rahmen verfügbarer Haushaltsmittel rund 150 Mio. Euro bereit. Das Programm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert.

Thematische Förderschwerpunkte im Berichtszeitraum waren:

  • Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen,
  • Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial,
  • Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen,
  • Gesund – ein Leben lang,
  • Arbeit in der digitalisierten Welt,
  • Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen,
  • Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel.

Im Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft geht es darum, die Reichweite und Tiefe der Veränderungen der heutigen und auch künftigen Arbeitswelten gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, mit Verantwortlichen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur sowie mit der Forschung über verschiedene Formate zu diskutieren (siehe auch III 5 Transparenz und Partizipation).

Initiative Neue Qualität der Arbeit / Dialogprozess Arbeiten 4.0

In der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des BMAS engagieren sich Bund, Länder, Arbeitgeberverbände und Kammern, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit, Unternehmen, Sozialversicherungsträger und Stiftungen gemeinsam für eine moderne Arbeitskultur und Personalpolitik. Ziel der Initiative ist die Verbesserung der Qualität der Arbeit als Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit, sodass Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen profitieren. INQA bietet Sensibilisierung und konkrete Angebote für Unternehmen und Verwaltungen in vier Handlungsfeldern: Führung, Chancengleichheit und Diversity, Gesundheit sowie Wissen und Kompetenz.

In öffentlichen und fachlichen Dialogforen hat das BMAS im Berichtszeitraum den Dialogprozess Arbeiten 4.0 weiter vorangetrieben. Dieser soll Perspektiven und Gestaltungschancen für die Zukunft der Arbeit im Zeichen von Digitalisierung und Technisierung aufzeigen. Der Dialogprozess wurde durch die Herausgabe von Werkheften begleitet, die Einblick in den Diskurs geben und eine erweiterte Plattform für den fachlichen Austausch bieten. Die Ergebnisse des Dialogprozesses wurden mit dem Weißbuch Arbeiten 4.0 präsentiert. Das Weißbuch liefert Impulse für die gesellschaftliche Gestaltung der Zukunft der Arbeit, beschreibt Trends und Spannungsfelder und definiert Gestaltungsaufgaben sowie erste Lösungsansätze. Diese sollen in betrieblichen Experimentierräumen künftig vor allem innerhalb der Initiative Neue Qualität der Arbeit erprobt und umgesetzt werden. Seit 2017 unterstützt das BMAS Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten mit dem ESF-Förderprogramm unternehmensWert:Mensch plus dabei, die digitale Transformation in ihrem Betrieb zu erproben sowie individuelle und passgenaue Lösungen zu gestalten.

Im Rahmen seiner Ressortforschung hat das BMAS im Berichtszeitraum verschiedene wissenschaftliche Kurzexpertisen und Forschungsaufträge zur Fachkräftesicherung und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen (Arbeitsqualität) vergeben. Im Rahmen ihrer Ressortforschung unterstützt und berät die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) das BMAS. Themen sind die Verbesserung von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und ihre menschengerechte Gestaltung. Darüber hinaus leistet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) umfangreiche und vielfältige Spezialforschung zur Arbeit in der digitalisierten Welt (siehe auch Organisationenband).

Forschung für die Produktion der Zukunft

Produktion umfasst die gesamte Wertschöpfungskette der Produktentstehung von der strategischen Produktplanung und Ideenfindung über die konkrete Produktentwicklung und die Entwicklung des passenden Produktionssystems bis zur Produktionsdurchführung. Hinzu kommen die für den nachhaltigen Geschäftserfolg immer wichtiger werdenden produktbegleitenden Dienstleistungen, effiziente Logistiksysteme, das Recycling im Sinne einer Kreislaufwirtschaft sowie begleitende Initiativen der Standardisierung und Normung. Produktionstechnologie nutzt und integriert innovative Erkenntnisse anderer Schlüsseltechnologien wie Nanotechnologie, Mikrosystemtechnik, Biotechnologie, optische und Werkstofftechnologien sowie Informations- und Kommunikationstechnologie.

Die Programmlinie Forschung für die Produktion des Rahmenprogramms Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen setzt den Schwerpunkt auf Forschung und Innovation im gesamten Bereich der industriellen Produktion, der weit über die reine Fertigung hinausgeht. Mit der Entwicklung effizienter und nachhaltiger Produktionstechnologien und -systeme werden die Voraussetzungen für eine bessere Kundenorientierung, Ressourcenschonung und Zuverlässigkeit und damit für die Zukunft der Produktion in Deutschland geschaffen. Schwerpunkte sind u. a. Industrie 4.0, Ressourcen- und Energieeffizienz in der Produktion sowie produktbegleitende Dienstleistungs- und Logistikinnovationen.

Zur Erforschung und Realisierung konkreter Ergebnisse im Zukunftsprojekt Industrie 4.0 veröffentlichte das BMBF seit 2012 drei spezifische Förderbekanntmachungen, die sich nacheinander an Systemanbieter von Industrie-4.0-Lösungen zur intelligenten Vernetzung, an Anwender dieser Lösungen sowie an Kollaborationen in dynamischen Unternehmensnetzwerken richteten (siehe auch III 1.1 Digitalisierung und Schlüsseltechnologien). Darüber hinaus wurden im Rahmen der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit China bilaterale Industrie-4.0-Forschungsvorhaben ausgeschrieben und gefördert.

Thematische Förderschwerpunkte wurden im Berichtszeitraum in folgenden Bereichen gesetzt:

  • Industrie 4.0 – Kollaborationen in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken (InKoWe),
  • Produktion für Medizintechnik – wirtschaftlich und in höchster Qualität (ProMed),
  • Serienflexible Technologien für elektrische Antriebe von Fahrzeugen 2 (E-Antriebe2),
  • Additive Fertigung – Individualisierte Produkte, komplexe Massenprodukte, innovative Materialien (ProMat3D),
  • Kompetenz Montage – kollaborativ und wandlungsfähig (KoMo),
  • ERA-NET „M-era-Net.II": Materialien für die Additive Fertigung,
  • ERA-NET „M-era-Net.II": Materialien für Intelligente Textilien (smart textiles),
  • Deutsch-Chinesische Kooperation zur intelligenten Fertigung (Industrie 4.0) und Smart Services (DEU-CHN_InFe),
  • Deutsch-Israelische Kooperation in der Angewandten Nanotechnologie.

Vor allem die Unterstützung von jungen, kleinen und mittelständischen Unternehmen wird als Garant für zukunftsfähige Veränderungen im verarbeitenden Gewerbe sowie für die Sicherung vorhandener und den Aufbau neuer Arbeitsplätze gesehen. Kleine und mittlere Unternehmen mit Innovationspotenzial erhalten in der Maßnahme KMU-innovativ: Produktionsforschung des BMBF gezielte Unterstützung (siehe auch III 3.1 Innovativer Mittelstand).

Neben der Digitalisierung spielt u. a. die Nutzung von Erkenntnissen aus der Biologie für die zukünftige industrielle Wertschöpfung eine zunehmend wichtige Rolle. Zur Ermittlung des aktuellen Stands, des Potenzials, des Bedarfs und der Hemmnisse der biologischen Transformation der industriellen Wertschöpfung wurde eine Voruntersuchung mit einem Betrachtungshorizont bis zum Jahr 2035 gestartet. Das Vorhaben konzentriert sich auf die Nutzung biologischer Ressourcen und daraus entwickelter Produkte und Dienstleistungen, auf den Einsatz von Bionik und Biotechnologie in traditionellen Wertschöpfungsumgebungen und die Verschmelzung von Bio-, Informations- und traditioneller Produktionstechnik.

Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt

Infolge des Anstiegs der Arbeitsunfähigkeitstage und Erwerbsminderungsrenten aufgrund von psychischen und Verhaltensstörungen stehen die moderne Arbeitswelt und ihre Auswirkungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Leistung seit einiger Zeit im Fokus der öffentlichen und politischen Aufmerksamkeit. Dabei zeigt sich der Wandel der Arbeitswelt u. a. in zunehmenden Flexibilitäts- und Mobilitätsanforderungen an die Beschäftigten, aber auch in Veränderungen der Arbeit selbst, die vielfältiger, komplexer und zum Teil auch intensiver wird. Mit diesen Entwicklungen geht eine Verschiebung der Arbeitsanforderungen einher, da die Anzahl von Tätigkeiten, bei denen kognitive, informatorische und emotionale Faktoren dominieren und somit die psychische Belastung überwiegt, gestiegen ist und weiter zunehmen dürfte. Das BMAS hat sich gemeinsam mit der BAuA dem Thema der psychischen Belastung in der Arbeitswelt mit einem Sonderschwerpunkt angenommen: Das dreijährige, umfangreiche Projekt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt – Wissenschaftliche Standortbestimmung" verfolgte das Ziel, den Stand des Wissens zu den Zusammenhängen zwischen potenziell beeinträchtigenden, aber auch förderlichen Arbeitsanforderungen und gesundheitsbezogenen Wirkungen zu ermitteln sowie – unter Berücksichtigung des Wandels der Arbeit – vorhandene Forschungslücken zu identifizieren. Im Fokus des 2017 abgeschlossenen Projekts stand, die sozialpolitische und regulierungsbezogene Debatte weiter zu versachlichen, den Stand des Wissens für zeitnahes politisches Handeln aufzubereiten und Handlungsoptionen für den Arbeitsschutz, die betriebliche Gesundheitsförderung und die betriebliche Mitbestimmung evidenzbasiert abzuleiten.

Forschung für Dienstleistung der Zukunft

Das Spektrum der Dienstleistungsforschung reicht von personenbezogenen Dienstleistungen über komplexe technik- und produktbezogene sowie wissensintensive Dienstleistungen bis hin zu IT-Diensten sowie Dienstleistungssystemen für Infrastrukturleistungen wie Sicherheits-, Verkehrs- und Energiesysteme. Dienstleistungssysteme bündeln Anbieter, Unternehmen und Organisationen über Branchen hinweg und beziehen Kunden und Nutzer meist mittels Informations- und Kommunikationstechnologien als Ko-Produzenten aktiv in den Leistungsprozess ein. Die Digitalisierung ist ein wesentlicher Treiber und Befähiger von neuartigen Dienstleistungen. Big-Data-Ansätze ermöglichen bedarfsorientiertere Dienstleistungen, und neue digitale Anwendungen revolutionieren die Beziehung zwischen Dienstleistungsgebern und -nehmern.

Mehr und mehr verschwindet dabei die Trennlinie zwischen Angeboten von Sachgütern und Dienstleistungen. Viele Sachgüter des Alltags oder des Maschinen- und Anlagenbaus können nur über technikgestützte und produktbezogene Dienstleistungen effizient eingesetzt werden und so ihren vollen Nutzen für Kunden entfalten. Die Produkte als Gesamtangebot werden komplexer, da Produkt- und Dienstleistungskomponenten zu hybriden Leistungsbündeln verschmelzen und aus einer Hand angeboten werden können.

Die Programmlinie Forschung für die Dienstleistung des Rahmenprogramms Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen berücksichtigt die wachsende Bedeutung der Dienstleistungen für den Innovationsprozess und die Gestaltung der gesellschaftlichen Herausforderungen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Mobilität, Produktivität und demografischer Wandel.

Thematische Förderschwerpunkte im Berichtszeitraum waren:

  • Personennahe Dienstleistungen,
  • Technikbasierte Dienstleistungssysteme,
  • Smart Service Stadt: Dienstleistungsinnovationen für die Stadt von morgen,
  • Dienstleistungsinnovation durch Digitalisierung,
  • Dienstleistungsinnovation für Elektromobilität,
  • Gesundheits- und Dienstleistungsregionen von morgen.

Unterstrichen wird die Bedeutung der Dienstleistungsforschung durch den Aktionsplan DL 2020. Zukunft gestalten mit Dienstleistungen. Der Aktionsplan thematisiert die Verknüpfung von Technologie und Dienstleistungen. Er liefert Impulse für die ressortübergreifende Zusammenarbeit mit anderen Fachprogrammen. Eine schon langjährige Zusammenarbeit gibt es mit der Energieforschung des BMBF beim Wettbewerb Energieeffiziente Stadt. Gemeinsam mit der Gesundheitsforschung des BMBF wird der Wettbewerb Gesundheits- und Dienstleistungsregionen von morgen umgesetzt.